Hoden und Penis

Erkrankungen der äußeren Genitalorgane können unterschiedlichster Art sein, stellen für den Mann in der Regel jedoch immer eine - auch psychosozial - große Belastung dar.

 

Im Bereich von Hoden und Penis behandeln wir folgende Krankheitsbilder:

Hodenkrebs

Durch die klare Abgrenzung des befallenen Gebiets ist eine operative Therapie von Hodenkrebs in der Regel gut möglich. Sie erfolgt in unserem Hause durch die Entfernung des Hodentumors über einen Leistenschnitt. In manchen Fällen ist auch eine radikale Entfernung der retroperitonealen Lymphknoten vonöten. Eine zusätzliche Chemotherapie kann in Kooperation mit der Universitätsmedizin Mannheim erfolgen.


Peniskrebs

Als Peniskrebs bezeichnet man bösartige Tumoren, die meist an der Eichel und Vorhaut auftreten.. Zur Behandlung ist in der Regel eine lokale Entfernung der erkrankten Zellen möglich. Nur in Ausnahmefällen muss das gesamte Organ entfernt werden. Die Chemotherapie bieten wir in Zusammenarbeit mit der Universitätsmedizin Mannheim an.

Wasserbruch

Beim Wasserbruch handelt es sich um eine Flüssigkeitsansammlung in den Hodenhüllen (Hydrozele) oder an den Nebenhoden (Spermatozele). In den meisten Fällen ist hier ein operativer Eingriff nötig. Dieser erfolgt durch die Eröffnung der Hodenhüllen, um die Flüssigkeit zu entfernen.

Vorhautverengung

Die Vorhautverengung, auch Phimose genannt, ist eine Verengung der Vorhautöffnung am Penis, durch die sich die Vorhaut nur unter Schmerzen hinter die Eichel ziehen lässt. Die Behandlung erfolgt in aller Regel durch die medizinische Beschneidung. Hierbei wird sowohl das äußere Blatt als auch - im Gegensatz zur rituellen Beschneidung - das innere Blatt der Vorhaut entfernt. Diese Operation kann hervorragend unter örtlicher Betäubung durchgeführt werden.