Wirbelbrüche

Frakturen en den Wirbeln können die Folge eines Unfalls sein, können aber auch ohne äußere Gewalteinwirkung entstehen. Wirbelbrüche können äußerst unterschiedliche Ausmaße und Folgen haben.

Osteoporotische Wirbelfrakturen

MIt zunehmenden Alter treten häufig Knochenschwächungen auf. Die sogenannte Osteoporose kann zu Frakturen im Bereich der Oberschenkel ider der Wirbelsäule führen. In unserer „alternden Gesellschaft“ werden solche Frakturen, die ohne gröbere Gewalteinwirkung von außen entstehen, immer häufiger  diagnostiziert,   Mögliche Behandlungsformen sind:

  • Spondylodese – Der gebrochene Wirbel wird mittels Schrauben und anderen Implantaten stabilisiert. Dies ist auch in Kombination mit einer Vertebroplastie möglich.
  • Vertebroplastie – Die betroffenen Wirbel werden durch eine Kanüle unter Röntgendurchleuchtung mit Knochenzement stabilisiert. Gerade bei frischen Brüchen ist häufig eine gute Aufrichtung des Wirbels möglich.  Osteoporotische Wirbelkörperfrakturen können durch dieses OP-Verfahren minimalinvasiv behandelt werden. Dies erlaubt zumeist eine rasche und schmerzfreie Mobilisierung des Patienten.
  • Kyphoplastie – Wie bei der Vertebroplastie wird der geschädigte Wirbelkörper mit Knochenzement stabilisiert. Zusätzlich wird bei der Kyphoplastie der gebrochene Wirbel vor der Stabilisierung durch Zement zusätzlich mit HIlfe eines Ballons aufgerichtet.

Traumatische Wirbelfrakturen

Traumatische Wirbelfrakturen enstehen durch Gewalteinwirkung von außen zum Beispiel durch einen Sturz oder Unfall. Die therapeutischen Erfordernisse und Möglichkeiten bei unfallbedingten Brüchen der Wirbelsäule sind extrem vielfältig und hängen stark von der Art und Schwere der Verletzung ab.