Neue Hauptabteilung für Gynäkologie

Heilig-Geist Hospital Bensheim, 30.03.2021

Gute Nachrichten fürs Heilig-Geist Hospital: Mit Dr. med. Ratiba Ritter und Dr. med. Bea Wiedemann konnte das Hospital zwei hochspezialisierte Gynäkologinnen für sich gewinnen. Ab dem 1. April werden die beiden die neue Hauptabteilung für Gynäkologie chefärztlich leiten. Gemeinsam mit den Belegärzten des Hauses ist damit eine stationäre wie ambulante Rundum-Versorgung der Bergsträßer Patientinnen gewährleistet. Im Fokus stehen minimal-invasive gynäkologische Operationen sowie die Behandlung von Inkontinenz und Beckenbodensenkungen.

„Wir sind stolz, zwei so ausgezeichnete Ärztinnen für das Heilig-Geist Hospital gewonnen zu haben“, freut sich Geschäftsführender Direktor Frank Löscher. „Mit Dr. Wiedemann und Dr. Ritter konnten wir zwei der renommiertesten gynäkologischen Expertinnen Südwestdeutschlands an einem Standort zusammenbringen. Sowohl für das HGH als auch für den Kreis Bergstraße bedeutet dies einen enormen Qualitätsgewinn. Vor allem im Bereich minimal-invasiver gynäkologischer Eingriffe und in der Behandlung von Inkontinenz wird das Heilig-Geist Hospital somit künftig zur ersten Anlaufstelle in der Region.“

In der Tat können die jungen Chefärztinnen beide auf eine steile Karriere zurückblicken. Dr. Bea Wiedemann approbierte 2010 an der Universität Heidelberg. Drei Jahre darauf folgte ebendort bereits die Promotion und wieder drei Jahre später legte sie die Facharztprüfung im Bereich Gynäkologie und Geburtshilfe erfolgreich ab. Es folgten Oberarztstationen in den Diakonissenkrankenhäusern Mannheim und Speyer. Zuletzt war Dr. Bea Wiedemann als leitende Oberärztin der renommierten Gynäkologie am St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt tätig. Im ebenfalls zur Artemed Gruppe gehörenden Elisabethen konnte sich Frau Dr. Wiedemann durch ihre hohe fachliche Expertise in der minimal-invasiven Chirurgie in nur kurzer Zeit für einen Chefarztposten empfehlen.

Tatkräftige Unterstützung erhält sie hierbei von Ihrer ehemaligen Weggefährtin Dr. Ratiba Ritter. Wie Dr. Wiedemann war auch Dr. Ritter viele Jahre für das Diakonissen-Krankenhaus Mannheim tätig. Hier wurde Sie mit der erfolgreichen Facharztprüfung 2012 zur Oberärztin. 2014 erfolgte der Wechsel nach Heidelberg ans Krankenhaus Salem, wo sie 2016 dann leitende Oberärztin und Sektionsleiterin der Abteilung Urogynäkologie der Universitätsfrauenklinik Heidelberg wurde. Ihr Spezialgebiet ist die Behandlung von Inkontinenz und Senkungsbeschwerden. Nun freuen sich beide darauf, wieder zusammen arbeiten zu dürfen und für ihre Patientinnen ein starkes Team zu bilden.

Rundum-Versorgung durch Kombination aus haupt- und belegärztlicher Versorgung

Nicht aus diesem wegzudenken sind weiterhin die Kollegen Peter Ludwig, Dr. Matthias Wiemers, Dr. Marianne Lulay-Dander und Dr. Carsten Prettin,, die die ehemals rein belegärztlich geführte Abteilung über die letzten Jahre aus- und stetig weiter ausgebaut haben. Auf die Zusammenarbeit in der neuen Hauptabteilung mit chefärztlicher Doppelspitze freuen sie sich sehr: „Wir durften Frau Dr. Ritter und Frau Dr. Wiedemann bereits jetzt als sehr versierte und herzliche Kolleginnen kennenlernen, bei denen unsere Patientinnen fachlich wie menschlich in den besten Händen sind. Gleichzeitig bedeutet ihr Start am HGH einen weiteren Schritt hin zur bestmöglichen Verzahnung zwischen ambulanter und stationärer Behandlung – und damit zur Rundum-Versorgung der Patientinnen.“

„Herr Ludwig, Herr Dr. Wiemers, Frau Dr. Lulay-Dander und Herr Dr. Prettin haben in den vergangenen Jahren unglaubliches Engagement für unser Haus gezeigt. Die Verantwortung als niedergelassene Ärzte und gleichzeitige Leitung einer ganzen Klinikabteilung ist eine Aufgabe, der nur wenige gewachsen wären und deren Übernahme nicht selbstverständlich ist. Hierfür möchten wir uns ganz herzlich bedanken“, so Frank Löscher weiter. „Dass sie nun auch in unserer neuen Hauptabteilung weiterhin belegärztlich tätig sein werden, freut uns ganz besonders.“

Schonende minimal-invasive Eingriffe

Diese wird nun auch inhaltlich mit neuem Leben gefüllt: Einer der Schwerpunkte der neuen Gynäkologieabteilung bildet die minimal-invasive Chirurgie.  „In Deutschland wird nach wie vor zu viel, zu radikal und mit unnötig großen Bauchschnitten operiert. Wir dagegen verfolgen immer den Ansatz des schonendsten Diagnostik- und Behandlungspfads“, erklärt Dr. Bea Wiedemann. In der minimal-invasiven Chirurgie wird auf eine offene Operation mit großen Schnitten verzichtet. Stattdessen werden die chirurgischen Instrumente über die natürlichen Körperöffnungen oder über kleine Einschnitte in den Körper eingebracht. Der Vorteil ist neben besseren kosmetischen Ergebnissen eine deutliche Verkürzung des Krankenhausaufenthaltes und der Rekonvaleszenz nach dem Eingriff.

Nahezu alle Operationen bei gutartigen gynäkologischen Erkrankungen sowie frühe Stadien von bösartigen gynäkologischen Erkrankungen können heutzutage in minimal-invasiver oder laparoskopischer Technik durchgeführt werden. Dabei kommt es jedoch längst nicht nur auf die chirurgische Expertise an, so die Expertin weiter: „Qualität in unserem Fach bedeutet vielmehr die Frage nach einem breiten und differenzierten therapeutischen beziehungsweise operativen Angebot, das es der Patientin ermöglicht, gemeinsam mit uns die für sie beste Behandlungsmethode zu finden. Im Heilig-Geist Hospital freut man sich, dass ab April das nahezu komplette Leistungsangebot an gynäkologischen Operationen angeboten wird. Selbst größere Eingriffe bei Krebserkrankungen der Gebärmutter, der Eierstöcke oder der Vulva können in Kooperation mit dem St. Elisabethen-Krankenhaus Frankfurt angeboten werden.

Inkontinenz und Beckenbodensenkungen als wichtige Schwerpunkte

Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Behandlung von Inkontinenz und Beckenbodensenkungen. Hier fügt sich die Gynäkologie perfekt in das bereits etablierte Behandlungsspektrum des Heilig-Geist Hospitals ein. Mit PD Dr. med. Daniel Pfalzgraf, dem Chefarzt der Urologie und Dr. med. Jens Jonescheit, dem Chefarzt der Allgemein- und Viszeralchirurgie verfügen zwei weitere Experten des Hospitals über eine besondere Expertise in diesem Fachbereich. Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Abteilungen kann für jede Patientin und jeden Patienten die jeweils am besten geeignete Behandlungsmethode gefunden werden.

Zwar spricht kaum einer darüber, doch allein in Deutschland leiden fast zehn Millionen Menschen unter Inkontinenz. Auch wenn Auftreten und Schweregrad im Alter zunehmen, sind hiervon keineswegs nur ältere Menschen betroffen. Rund 11% aller Männer leiden unter dem Krankheitsbild, bei den Frauen ist es sogar fast jede Vierte. „Auch wenn das Thema für viele unangenehm ist, sollte man keineswegs zögern, einen Arzt aufzusuchen – denn in vielen Fällen ist Inkontinenz behandelbar,“ erklärt Dr. Ratiba Ritter. „Häufig helfe bereits eine medikamentöse Behandlung in Verbindung mit einem gezielten Beckenbodentraining, um erhebliche Verbesserungen zu erzielen. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit zur operativen Therapie.“

Operative Behandlungen können durch die Verwendung von körpereigenem Material oder das Einsetzen eines Kontinenzbandes aus Kunststoff erfolgen, das unter die Harnröhre gelegt wird (TOT/TVT-Band). Darüber hinaus besteht im Heilig-Geist Hospital die Möglichkeit zur Durchführung verschiedener offener Verfahren der Kontinenzherstellung.  Auch eine Botoxinjektion in die Harnblase oder die Implantation eines Blasenschrittmachers kann bei einer Harninkontinenz zum Erfolg führen. Und auch im Bereich der Beckenbodensenkungen können im HGH künftig nahezu alle operativen Methoden mit und ohne Fremdmaterial zur Behandlung eines Beckenbodenvorfalls angeboten werden.

Beckenbodensenkungen, die geschätzt 50% aller Frauen im Laufe ihres Lebens entwickeln, können die Lebensqualität deutlich einschränken. Leider wird noch immer zu wenig über das Krankheitsbild gesprochen. Nur rund 10 bis 20% der Betroffenen suchen ärztliche Hilfe. Dabei kann oft auch schon ohne Operation eine deutliche Verbesserung der Lebensqualität erzielt werden. Für die neue Chefärztin Frau Dr. Ritter, die für das Thema sensibilisieren möchte, steht eindeutig fest: „Es muss endlich eine Enttabuisierung der Themen Inkontinenz und Vorfall der Beckenorgane stattfinden, damit möglichst vielen Frauen geholfen werden kann, in ein normales Leben zurückzukehren“.

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